• Gegen das Vergessen – Das Schicksal der Nadeshda Slessarewa

    Gegen das Vergessen – Das Schicksal der Nadeshda Slessarewa

    eine Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

    Nadeshda Slessarewa berichtet als Zeitzeugin aus Ihrem Leben.

    Datum : 27. Januar 2023,
    Ort: Stadthalle Göppingen, Seminarraum, Blumenstraße 41.
    Beginn: 19 Uhr

    Die Zeitzeugin – Nadeshdas langer Weg nach Hause

    Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar berichtet Nadeshda Slessarewa, eine ehemalige ukrainische Zwangsarbeiterin, die zudem noch ein Konzentrationslager überlebt hat, aus ihrem Leben. Inzwischen 92 Jahre alt, floh sie Anfang März vergangenen Jahres aus ihrer ukrainischen Heimat nach Deutschland und lebt zurzeit im Landkreis Göppingen. Den Auftakt zu dieser Veranstaltung der Initiative Stolpersteine Göppingen und der Stadt Göppingen bildet der 30-minütige Dokumentarfilm „Die Zwangsarbeiterin – Nadeshdas langer Weg nach Hause“, produziert 2021 vom ZDF in Zusammenarbeit mit namhaften Historiker*innen. Er zeigt das bewegende Schicksal der Zeitzeugin, die Zerstörung ihrer Familie durch den stalinistischen Terror sowie die Folgen der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg für sie und ihre Adoptiveltern. Dargestellt werden auch ihre Verschleppung nach Deutschland, ihr Aufenthalt in verschiedenen Durchgangslagern und im Konzentrationslager Stutthof (bei Danzig), die Zwangsarbeit im damaligen Stettin und schließlich die Befreiung und Rückkehr in die zerstörte Heimat. Danach ihre Aufbauarbeit als promovierte Bauingenieurin und ihre unermüdliche Erinnerungsarbeit. Für letztere wurde Nadeshda Slessarewa 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Im zweiten Teil der Veranstaltung beantwortet die Zeitzeugin im Gespräch die Fragen des Publikums.

    Initiative Stolpersteine und Stadt Göppingen laden dazu herzlich in den Märklinsaal der Stadthalle Göppingen ein. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. 

    Dokumentation zu Nadeshda Slessarewa

  • Der Silberbecher der Hermine Bernheimer

    Um den Silberbecher der Hermine Bernheimer dreht sich der Vortrag von Dr. Mathias Weniger im Jüdischen Museum Jebenhausen.

    Dr. Matthias Weniger behandelt anschaulich am „Silberbecher“, wie die Provenienz-Forschung arbeitet und was die Restitution von Dingen, die die Nazis jüdischen Menschen entwendet hatten, für die überlebenden Familien bedeutet.

    Vortrag: Der Silberbecher der Hermine Bernheimer

    Zeit: Donnerstag, 26.01.2023 | 18.00 Uhr

    Ort: Jüdisches Museum Jebenhausen

    Referent: Dr. Matthias Weniger


Dauerausstellung im Jüdischen Museum

Fotografie: Wolfgang Horny

Im 19. Jahrhundert hatte Jebenhausen eine der größten jüdischen Gemeinden Württembergs.

Die Ausstellung handelt von der Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen. Diese begann 1777 mit der Ausstellung eines Schutzbriefs für jüdische Familien durch die Ortsherrschaft der Herren von Liebenstein.


Öffnungszeiten Mittwoch und Samstag 13 – 17 Uhr Sonn- und Feiertag 11 – 17 UhrEintritt Erwachsene: 2 Euro Erwachsene in Gruppen (ab 10 Teilnehmer) 1,50 Euro Ermäßigt: 1 Euro freier Eintritt: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Bonuscard-InhaberAnschrift Jüdisches Museum Göppingen Boller Straße 82 73035 Göppingen – Jebenhausen